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Wasservergiftung: Kann man zu viel trinken?

Die Hitze macht vielen zu schaffen. Viele fühlen sich ausgelaugt und vor allem durstig. Was viele nicht wissen, Wasser kann uns gefährlich werden.

Eineinhalb bis zwei Liter Wasser über den Tag verteilt benötigt unser Körper, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Im Sommer können es aber auch mal drei Liter werden, denn wir verlieren im Durchschnitt etwa 2,5 Liter Flüssigkeit. Körperliche Anstrengung, Durchfall oder Erbrechen erhöhen den Bedarf an Wasser.

Wasser hält uns am Leben. Es reguliert unser Wärmeempfinden, transportiert Nährstoffe, ist ein Lösungsmittel für Vitamine und enthält wichtige Mineralstoffe. Wer zu wenig trinkt, klagt nicht nur über Kopfschmerzen, auch lässt das Denkvermögen nach, da das Gehirn nicht ausreichend versorgt wird. Flüssigkeit steigert unsere Leistung und hilft dabei sogar beim Abnehmen. Vor und während der Mahlzeiten stillt es den Hunger und am Morgen verleiht es uns Energie. Auch beugt Wasser Blasenentzündungen vor.

Ausreichend zu trinken, ist eindeutig wichtig. Doch man kann auch zu viel trinken, und das kann gefährlich werden. Wasser verdünnt das Blut, sodass es zum Kochsalzmangel kommen kann. Umgangssprachlich spricht man dann von einer „Wasservergiftung“. Mediziner bezeichnen es als „Hyponatriämie“.  Die Folgen einer „Wasservergiftung“ können von einer einfachen Desorientierung und Muskelkrämpfen, bis hin zum Koma reichen.

Am besten sollten Sie auf ihr Durstempfinden hören und die empfohlene Menge auf den Tag verteilen. Sind Sie jedoch im Seniorenalter könnten Sie von einem geminderten Durstempfinden betroffen sein. Dann sollten Sie ein Trinkprotokoll führen und gezielt auf eine ausreichende Wasserversorgung achten.

Sportler sollten auf ihr Körpergefühl hören und nicht aus Angst vor Dehydrierung zu viel trinken. Sollten Sie nach dem Schwitzen Lust auf etwas Salziges haben, kann das auf einen Mineralmangel hinweisen. Um vorzubeugen, können isotonische Getränke und natriumreiches Wasser während des Sports helfen.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie genügend oder zu viel Flüssigkeit trinken, sprechen Sie Ihren Arzt an. Um nach einem passenden Arzt zu suchen, können Sie gerne unsere Expertensuche verwenden.

Orginalartikel von: internet-doctor

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