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StartNaturheilkundeJohanniskraut – Hypericum Perforatum

Johanniskraut – Hypericum Perforatum

Der Name Hypericum stammt von einem griechischen Ausdruck, der so viel bedeutet wie »über einer Erscheinung«, denn Johanniskraut werden übernatürliche Kräfte zugeschrieben. Im Mittelalter wurde das Kraut sogar in Türen und Fenster gehangen, um böse Geister zu verscheuchen.

Man kann Johanniskraut auf verschiedenste Weise anwenden. Aus den frischen Blütentrieben zum Beispiel kann Kräuterölbalsam gefertigt werden und das Kraut selbst wird bei Verbrennungen, Wunden, Blutergüssen und Hämorrhoiden benutzt, um leichte Schmerzen zu lindern. Auch bei Menstruationskrämpfen verschafft Johanniskraut häufig Erleichterung.

Nicht nur bei körperlichen Beschwerden, sondern auch bei psychischen Leiden kann Johanniskraut Abhilfe beschaffen, so zum Beispiel bei leichten bis mittelschweren Depressionen und auch bei Stresssituationen, die über längere Zeit anhalten.

Warnung:

Vor der Einnahme sollten Sie beachten, dass Johanniskraut in seltenen Fällen Übelkeit, Kopfschmerzen und Hautirritationen hervorrufen kann. Ebenfalls ist Lichtempfindlichkeit nicht auszuschließen. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie einen Hut und eine Sonnenbrille tragen, bevor Sie sich der Sonneneinstrahlung aussetzen. Bei der Einnahme von Johanniskraut mit anderen Medikamenten sind Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen. Die Wirkung der Anti-Baby-Pille und anderer hormoneller Verhütungsmittel, Blutverdünner, Asthmamittel und anderer Arzneien wird verringert. Daher ist es am sichersten vor Einnahme Ihren Arzt zu fragen.

Steckbrief

Verwendbar: Blütentriebe

Wirkstoffe: Gerbstoffe (Tannine), Flavonoide, Glykoside, ätherisches Öl, Harz

Medizinische Wirkung bei:

  • Neuralgien
  • Ischiassyndrom
  • Verbrennungen
  • Wunden
  • Blutergüsse
  • Hämorrhoiden
  • Leichte bis mittelschwere Depression
  • Stimmungsschwankungen
  • Menstruation

Anwendung: Tee, Tinktur, Kapseln, Aufguss, Balsam

Warnhinweise: Nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit anwenden, Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten wie z. B  der Anti-Baby-Pille und Asthmamitteln, Lichtempfindlichkeit

Die Einnahme von Kräutern sollte mit einem Arzt abgesprochen werden, um etwaige Unverträglichkeiten, Kreuzwirkungen und im Fall von Beschwerden ernsthafte Krankheiten auszuschließen.

Orginalartikel von: internet-doctor

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